Für BR-KLASSIK ist Julia Fischer seit Anfang des Jahres in einer wöchentlichen Kolumne im Radio zu hören: Jeden Mittwoch um 17.15 Uhr wirft sie einen Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Musikwelt. Die bisherigen Folgen kann man hier hören!

Neue Kolumne von Julia Fischer:
„Geigenkasten“ - jeden Mittwoch um 17.15 h auf BR-KLASSIK in der Sendung Leporello

dpa-Meldung
u. a. in Focus Online - 13/06/2013
Geigerin Julia Fischer: Musik muss man wollen

Pizzicato 15/05/2013
Julia Fischer: Schwarze Punkte, Gefühle und Marketing
von Alain Steffen

Meisterkurse mit Julia Fischer und Daniel Müller-Schott bei den Musikferien am Starnberger See

Die Musikferien am Starnberger See begeistern jedes Jahr wieder Kinder und Jugendliche, die sich einige Tage lang ausschließlich ihrem Instrument oder dieses Jahr auch dem Gesang widmen. Vom 3. bis 7. Januar 2017 finden unter der Schirmherrschaft von Julia Fischer Kurse für Violine, Violoncello, Streichquartett, Klavier und Gesang in der Evangelischen Akademie in Tutzing statt. Neben Instrumental- und Gesangskursen werden Meisterkursen von Julia Fischer und dem Cellisten Daniel Müller-Schott angeboten. Den Auftakt zu den Musikferien gibt das Eröffnungskonzert am 3. Januar in der Starnberger Schlossberghalle, auf dem Programm u. a. das selten gespielte Bruch-Oktett.

"Die Kultur in die Welt tragen und das Publikum begeistern" - Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle händigt Julia Fischer das Bundesverdienstkreuz am Bande aus

MÜNCHEN, 21. Dezember 2016. Die Geigerin und Pianistin Julia Fischer aus Gauting erhielt heute in München aus den Händen von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik für ihren Einsatz als Kulturbotschafterin Deutschlands.

„Mit großer Leidenschaft, eleganter Virtuosität und künstlerischer Vielfältigkeit begeistern Sie das Publikum weltweit für die Musik. Sie zählen zu den renommiertesten Geigensolistinnen der Gegenwart und tragen mit Konzerten mit namhaften Dirigenten und führenden Orchestern dazu bei, Kultur in die Welt zu tragen,“ würdigte Minister Spaenle die Leistungen der Künstlerin.

Minister Spaenle stellte kennzeichnende Stationen von Fischers künstlerischem Weg dar – vom ersten Klavierunterricht mit vier Jahren über die Aufnahme als Jungstudentin in München im Alter von neun Jahren bis hin zur Professorentätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater München.

Als wichtigen Aspekt ihrer musikalischen Karriere erachtet Fischer die Lehre, die sie seit 2011 mit einer Professur an der Hochschule für Musik und Theater München ausübt. Neben der Lehrtätigkeit Fischers hob Spaenle auch das Engagement der Künstlerin in ihrer Heimatgemeinde Gauting und im Landkreis Starnberg hervor, beispielsweise bei Benefiz- oder Adventskonzerten.

"[...] lupenreinen, in allen Lagen perfekten Spiel der Virtuosin, die charmant Kontakt mit ihren Mitspielern hielt und sich vor deren fein gewobener Kulisse stilsicher entfaltete. Nicht nur beim ersten Violinkonzert im weit gespannten Legato des Adagio, das sie mit makelloser Schönheit spielte, sondern auch im Witz des kecken, finalen Presto. Ebenso mühe- wie schwerelos, dabei nicht ohne Energie, klinkte sich Fischer in das vom BR-Kammerorchester mit tänzerischem Schwung eröffnete zweite Violinkonzert D-Dur ein."
Münchner Merkur, "Geigenspaß", Gabriele Luster, 15. Dezember 2014

Julia Fischer, Milana Chernyavska
Sarasate
Decca – Erscheinungstermin: 02/2014

„Diese Konstellation bietet außer dem minimalistischen Klangraum für Julia Fischer auch die Gelegenheit, Sarasates Kompositionen - gerade die aberwitzigen Parts voller Schwierigkeiten - ohne die ‚Schaut her, ich kann's!'-Attitüde zu präsentieren und ihrem Charakter im Kern nachzuspüren. In diesem Sinne gelingt ihr das Ende der ‚Aires gitanos' gewichtiger als selbst Heifetz: Fischers hohe Töne klingen länger und ätherischer. Ein ideales Finale für dies Programm."
Spiegel Online, „Stargeigerin Julia Fischer: Tanz den Sarasate", Werner Theurich, 9. März 2014